Drei Lehrlinge der Firma Hütthaler geben Einblicke in ihren Lehrberuf, erzählen von ihren Erfahrungen mit Hütthaler als Arbeitgeber und davon, wie die Arbeit in einem fleischverarbeitenden Betrieb ihre Sicht auf Lebensmitteln verändert hat.
„Ich suchte nach einem Beruf, der nicht langweilig wird, sondern vielseitig bleibt.“, so Jonas. Der Lebensmitteltechnik-Lehrling ist nun schon ein dreiviertel Jahr bei Hütthaler in der Ausbildung und beschreibt seinen Arbeitsbereich wie folgt: „Zu meinen Tätigkeiten gehört die Verarbeitung und Kontrolle von Fleisch sowie das Bedienen von modernen fleischverarbeitenden Maschinen. Jetzt gerade lerne ich das Befüllen von Würsten, Leberkäse und speziellem Schinken. Ich finde es spannend, dass jedes Produkt anders ist und dass es so unterschiedliche Verarbeitungsmethoden gibt.“ Auch Jakob hat Freude an der Arbeit mit Fleisch. „Es interessierte mich schon immer, wie unsere Lebensmittel produziert werden“, verrät der Fleischerlehrling. Sein erster Eindruck, als er vor zwei Jahren bei Hütthaler angefangen hat, ist ihm gut in Erinnerung geblieben: „Ich war total erstaunt, wie groß und komplex die Firma ist und welche Mengen hier eigentlich produziert werden!“ Am besten gefällt Jakob bisher die Zerlegung, wo man unter anderem die verschiedenen Fleischteile kennenlernt.
Die typischen Mythen über die Arbeit mit Fleisch möchten die Lehrlinge gerne ein für alle Mal aus dem Weg räumen. Eintönig und Schwerarbeit? Jonas klärt auf: „Langweilig wird es hier nie – wir machen jeden Tag etwas anderes. Klar gibt es auch körperlich anstrengende Arbeiten oder Tätigkeiten am unverarbeiteten Produkt, aber das betrifft nur wenige Bereiche. Als Lebensmitteltechniker habe ich damit kaum zu tun.“
Doch auf welche Fähigkeiten kommt es nun an, wenn man mit Fleisch arbeiten will? Der Fleischerlehrling Jakob findet Hausverstand, Teamwork und handwerkliches Geschick sind für die Ausführung des Berufes wichtig.
Bei Hütthaler können neben fleischverarbeitenden Lehrberufen auch Ausbildungen in den Bereichen Feinkostverkauf, Küche und Büro absolviert werden. Letzteres hat Marlies im Herbst gewählt und verstärkt seitdem das Team im Empfangsbüro. „Ich bin unter anderem zuständig für die richtige Zuweisung der Eingangsrechnungen sowie für die Post, die Kasse und die Begrüßung der Kunden“, erklärt sie. Weiter verrät sie: „Am meisten Freude bereiten mir die vielen Tätigkeiten, die ich schon selbstständig ausführen darf. Meine Lehrlingsbetreuerin Miriam hat mich gut auf die Berufsschule vorbereitet.“ Jakob geht es ähnlich: „Ich denke, jeder gibt sein Bestes, um mir viel beizubringen. Mir macht die Arbeit mit den Kollegen unglaublich viel Spaß. Besonders stolz war ich, als ich das erste Mal meinen eigenen Schinken produzieren durfte.“ Seine Zukunft sieht der 16-Jährige jedenfalls bei Hütthaler: „Mein Ziel ist es, mich hier kontinuierlich weiterzuentwickeln und später eine leitende Position zu übernehmen.“
Neben den vielen Benefits wie einer für Lehrlinge kostenlosen Betriebskantine, einer überdurchschnittlichen Lehrlingsentschädigung, Prämien für besondere Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule sowie firmeninternen Fitness- & Sportangeboten, bleibt noch die Frage, was Hütthaler als Ausbildungsplatz besonders macht. Jonas erklärt: „Ich schätze es sehr, dass man bei Problemen oder Fragen immer eine Ansprechperson hat.“ „Der familiäre Umgang mit den Kollegen und Kolleginnen“, schließt sich Marlies an. Für Jakob zählt: „Es ist einfach ein freundliches Umfeld, alle helfen dir gerne und man kann viele Erfahrungen sammeln. Und natürlich spielt auch das sehr gute Gehalt und die kostenlose Kantine eine Rolle!“
Die Hütthaler Lehrlinge haben auch bemerkt, dass sich ihr Blick auf Lebensmittel und Fleisch verändert hat, seit sie bei Hütthaler arbeiten. „Ich weiß jetzt, woher es kommt und, dass viel wertvolle Arbeit dahintersteckt“, so die werdende Bürokauffrau Marlies. „Ich habe mittlerweile gelernt wie viele Arbeitsschritte tatsächlich in Fleischprodukten stecken. Seitdem konsumiere ich diese bewusster“, erklärt Jonas. Er und Jakob sind sich einig: Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man mit seiner Arbeit zu diesem hochwertigen Produkt beigetragen hat – vor allem, wenn man dafür Lob von den Kolleginnen und Kollegen erhält.